21.02.2005
 

Es ist endlich wieder Montag und ich warte darauf, dass in meinem Bürozimmer eine Temperatur erreicht wird, bei der man ohne Gefahr die Finger krümmen kann... Das heißt ich bin wieder zurück! Nach 1200 km in den letzten 3 Tagen bin ich gestern todmüde gegen 23.30 in's Bett gefallen - und gerade eben erwacht :-) Von dem vielen Umherfahren und ständigem ein- und aussteigen hab ich mir dann noch eine kleine Erkältung mitgebracht (die sich ebenfalls auf ein kleines bischen Wärme freut...)

Es ist gleichzeitig mein letzter Montag hier in Irland ;-) ...und dabei musste ich heute morgen als erstes feststellen, dass wir am Wochenende ziemliches Glück mit dem Wetter hatten! Denn ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass es schön am schneien war! Da hab ich natürlich großes Glück, dass ich ausgerechnet noch heute mit dem Auto zur Arbeit fahren kann! (Das habe ich dann auch gleich nochmal festgehalten...)

Unser Ausflug war sehr lohnenswert - aber leider zu kurz ;-) So ging es am Freitag abend gegen 18.15 hier in Dublin los - ja, wenn es dann mal losgegangen wäre! Aus Dublin heraus führt in westlicher Richtung eine 4 bis 6 spurige Schnellstraße die nach etwa 20 km zur Autobahn wird. Und auf diesen 20 km hin zur Autobahn haben sich die Iren gedacht, doch einfach mal ca. 5-7 Ampeln zu postieren, um wirklich jegliches aufkommen von flüssigem Verkehr zu unterdrücken... So hat es bis zu der Autobahn dann knappe 1,5 Stunden gedauert!

Das Ziel war Killarney - und das sind etwa 270 km Fahrt von Dublin. Allerdings nicht (wie ihr nach dem bisherigen Text vielleicht vermutet) auf der Autobahn - denn diese hört nach etwa 60 km wieder auf! Der Rest ist dann Landstraße... Und diese Landstraßen haben in Irland die merkwürdige Eigenschaft, immer genau da schmal zu werden, wo man sie in breit brauchen könnte... Man fährt nämlich auf einer schön breiten Straße durch die Lande - aber vor gefährlichen Kurven oder sonstigen schlecht einsehbaren Gegebenheiten wird diese Straße meist ohne Vorwarnung einfach mal deutlich schmaler! So hat es dann bis 22.45 gedauert, bis wir die Jugendherberge erreicht hatten...

Wenn man sich die irische Karte ansieht, dann hat die Küste im Südwesten eine Menge Halbinseln die in den Atlantik hineinragen. Und genau das war unser Ziel - denn überall findet man den Hinweis, sich unbedingt den Ring of Kerry anzuschauen, was wir am Samstag dann auch taten (Ring deshalb, weil man einmal um die Halbinsel fährt). Sonntag gab's dann gleich noch den nächsten Ring - nämlich den Ring of Beara! Außerdem gibt's da noch den Killarney-National Park, der am Ring of Kerry liegt und eine Menge vorgelagerter kleiner Inseln, die man im Sommer (wird erst ab März/April angeboten) mit dem Boot erreichen kann... Die Touren sind jeweils etwa 140 km und wenn man öfter mal links oder rechts von der Hauptstraße abzweigt (was ich nur sehr empfehlen kann) - dann verlängert sich die Strecke dementsprechend.

Von dem gesamten Gebiet hab ich dann das ein oder ander Foto gemacht - und versuche das so schnell wie möglich (weil viel Zeit bleibt mir ja nicht mehr ;-) hier zu zeigen! Allerdings sind es diesmal knappe 400 Bilder - da dauert die Sichtung ein wenig... Einziger Nachteil - man kann leider nicht dauernd anhalten - und bei grünen Wiesen, grau-blauem Himmel mit teilweise Sonnenschein, viel Wasser in den unterschiedlichsten Farben, grau-schwarzen Felsen und deshalb nicht einfachen Lichtverhältnissen - zeigen die Fotos leider nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was man dort unten tatsächlich auf wirklich jedem Meter sehen kann!!!

...und wenn man dann im Sommer noch die ein oder andere Bootstour zu einer der Inseln unternehmen kann, bzw. sich mehr Zeit nehmen kann, einzelne Ecken genauer zu erkunden, dann ergibt sich allein im Südwesten für mindestens 1 Woche ein fantastischer Urlaub ;-)))

Und bevor ich's vergesse - "wir" waren diesmal 4 Studenten von der Schule - und auf einem Foto im Killarney-National-Park sind wir dann mal alle zu sehen...


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