09.02.2005
 

Nicht mehr lange bis Ende Februar - deshalb gibt's heute (und auch aus aktuellem Anlass) eine Aufzählung der Dinge, die ich an Dublin nicht vermissen werde:

  • Den öffentlichen Nahverkehr... OK, dazu habe ich mich glaube aber schon zur genüge ausgelassen! Deshalb steht es hier nur der Vollständigkeithalber!
  • Den Wind - andauernd und äußerst intensiv (auch das ist nicht neu - deshalb die Nr. 2 ;-) der es ständig von links nach rechts Regnen lässt...
  • Endlich was neues: Die irischen Supermärkte... Und dort speziell die Kassen! Es sind zwar so etwa 8 - 10 davon besetzt und im Schnitt stehen dort auch nur 2, 3 Kunden aber... Das beim Scannen der Produkte nett erzählt wird, ist ja noch zu verschmerzen! Auch das dabei das ein oder andere Produkt die ein oder andere Minute in der Hand gehalten wird ist ja noch in Ordnung... Aber was dann kommt, zerrt (also bei mir jedenfalls der seine 2 Wasserflaschen und die Packung Käse in der Hand hält) dann doch etwas am Geduldsfaden... Ist alles eingescannt, wird nämlich erst eingepackt (und zwar der ganze riesige Einkaufswagen) - und weitererzählt. Ist dann alles verstaut wiederholt die Kassiererin nochmal den Betrag und dann beginnt erst das Bezahlen... Inclusive diverser Rabattkarten dauert das ganze dann ewig! Also dann doch lieber die hektischen, unfreundlichen Kassiererinnen an deutschen Kassen - die aber bemüht sind, die Verweilzeit gering zu halten ;-)

Aber das hängt alles mit der Natur der Iren zusammen... Es ist nämlich das selbe, was auch im Straßen-verkehr auffällt - sie sind einfach langsam (wahrscheinlich wegen dem Guiness am Abend vorher)... An Ampeln schaffen es kaum 5 Autos die Kreuzung zu überqueren - und außerdem hab ich glaube noch kein Land gesehen, in dem so unflexibel gefahren wird... Auf breiten Straßen wo sogar (je) 2 Spuren (apropos Spuren: Demnächst wird die neue Ostseeautobahn als Ost-West-Verbindung 6 spurig fertiggestellt... Eine Spur in' Osten, 5 Spuren raus ;-) eingezeichnet sind - fahren die einfach genau mittig. Das einzig positive - es wird auch nicht gehupt, da es so richtig keinen stört!
Auf jeden Fall braucht man selbst mit Auto unheimlich lange um von Punkt A zum Punkt B zu kommen! Richtig gefährlich werden kann es, wenn man versucht eine Straße zu überqueren - und dazu erst über eine Spur geht, an der Mitte wartet bis auch die andere Spur frei ist, um dann rüberzugehen. Da steht man also in der Mitte einer Riesenbreiten Straße - und muss mit Ansehen, wie sich die Autos auf beiden Seiten wie magisch von Dir angezogen fühlen... Haben sie dich dann fast umgefahren, wird hektisch das Steuer herumgerissen und erstmal gehupt - was muss ich die auch so erschrecken ;-)

  • Da fällt mir übrigens noch Punkt 4 ein: Etwa 90 % der Häuser haben eine Alarmanlage - und leider sind die nicht soooo zuverlässig, denn man hört eigentlich die ganze Zeit irgendwo eine heulen... - aber auch das interessiert hier keinen so richtig ;-)

Und heute hatte ich dann die ersten 3 Punkte zusammen... Erst 20 min gegen Wind und Regen zur Straßenbahn laufen... Danach war ich noch schnell was einkaufen... und deshalb musste ich einen Bus später nehmen, der dann auch glatt mal nicht gefahren ist ;-)))

 

Dann noch mal kurz zurück zu meinem Verständnis von Rugby - Irland hat gewonnen (also das erste Spiel) und erklärt wurde es mir ganz einfach... 2 Guiness auf nüchternen Magen - danach waren mir die Regeln auch egal ;-) Obwohl, eigentlich ist es nicht so kompliziert, es ist wie wenn man ein Fußballspiel guckt und sich den Ball wegdenkt - dann bleiben auch nur Leute übrig die nebeneinander herrennen und sich ständig gegenseitig umhauen...

Was mir noch auffällt??? Wird in Deutschland nicht das Dosenpfand mit irgendwelchen EU-Richtlinien begründet??? Also ich habe hier noch nicht eine Mehrwegflasche gesehen! Es gibt alles trinkbare nur in Büchsen oder Wegwerfflaschen... Und die riesigen Plasteflaschen landen auch noch alle direkt im Müll (Nur für Papier und Alu-Büchsen gibt es eine 2. Recyclingtonne)...

In diesem Sinne - bis demnächst ;-)


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